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Übungsberichte

Rotterdam, 18.08.2014

Fortbildung bei Falck Risc in Rotterdam


Der Bezirksfeuerwehrverband Oberbayern organisiert jedes Jahr eine Fortbildung für Führungskräfte und Atemschutzausbilder im Trainingszentrum von Falck Risc in Rotterdam. In diesem Jahr konnte Michael Brandl, Initiator der Internetseite www.atemschutz.org, über den Landkreis Berchtesgadener Land an diesem Intensivtraining teilnehmen.

Der erste Trainingstag stand zunächst im Zeichen der Gas- und Flüssigkeitsbrandbekämpfung. Dabei wurden in der Praxis eindrucksvoll das Ausbreitungsverhalten und die Zündpunkte von Flüssiggas dargestellt. Im weiteren Verlauf nutzten die Lehrgangsteilnehmer Hohlstrahlrohre um Gasflammen zurückzudrängen und zu kontrollieren. Auch die Rettung von Menschen aus Bereichen mit brennendem Gas und Benzin wurde trainiert. 

In der aus mehreren Brandcontainern bestehenden nachgestellten Wohnanlage auf dem Trainingsgelände von Falck Risc wurden im Anschluss mehrere Innenangriffe unter Atemschutz durchgeführt. Durch reale Holzfeuerstellen war die Verrauchung in den Containern sehr stark. Zudem entstanden hohe Temperaturen, die auf die vorgehenden Trupps einwirkten. Besonderes Augenmerk lag bei diesen Übungen auf der Absprache zwischen den vorgehenden Trupps. Das Absichern und Kontrollieren einer Brandstelle durch einen Atemschutztrupp ermöglichte es den Kollegen weiter ins Übungsobjekt einzudringen um vermisste Personen zu retten. Die Arbeit im Team ermöglichte dabei ein sicheres Vorgehen der Atemschutzgeräteträger.

Das mehrstöckige holzbefeuerte Brandhaus auf dem Gelände stand den oberbayerischen Teilnehmern am zweiten Trainingstag zur Verfügung. Über mehrere Treppen konnten die verschiedenen in Brand stehenden Räumlichkeiten betreten werden. Es galt auch hier, Brände zu bekämpfen und vermisste Menschen zu finden. Um die Hitzeeinwirkung auf die eingesetzten Atemschutzgeräteträger zu verringern ist es immer wichtig Abluftöffnungen zu schaffen und die übermäßige Bildung von Wasserdampf zu vermeiden. Auf diese beiden Faktoren legten die niederländischen Ausbilder ebenso Wert, wie auf die richtige Reaktion bei Notfällen unter Atemschutz sowie die strukturierte Absuche des Gebäudes. 

Nach einem kurzen Unterricht zum Thema Flash Over stand dazu ein Praxistraining auf dem Programm. Im Flash-Over-Container der Firma Falck Risc wurden Rauchdurchzündungen in verschiedenster Form dargestellt, ehe die Teilnehmer selbst Hand anlegen konnten. Mit dem Hohlstrahlrohr wurden Rauchschichten gekühlt, Türen sicher geöffnet und in der Folge auch Rauchdurchzündungen unterdrückt.

In einer Abschlussübung wurden alle Übungsteilnehmer bei einem Wohnhausbrand eingesetzt. Über mehrere Geschosse hatte sich im Übungshaus ein Brand ausgebreitete. Neben verschiedenen Zimmerbränden mussten dabei auch Fahrzeugbrände in einer Tiefgarage bekämpft werden. Die zuvor trainierten Vorgehensweisen konnten dabei umgehende in die Praxis umgesetzt und weiter vertieft werden. 

Das eindrucksvolle Training in Rotterdam brachte nicht nur weitere Routine. Es ist vor allem auch Ansporn, die Ausbildung in den oberbayerischen Feuerwehren weiter voranzutreiben und neues Wissen an die Kameraden zu Hause weiterzugeben.




Ausbildungsstätte: Falck Risc
Kontakt: http://www.falck.nl/de/risc

Bericht erstellt von: Michael Brandl
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