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Einsatzberichte

Burghausen, 13.03.2005:
 
Hotelbrand - Atemschutzgeräteträger verletzt

Beim Brand eines Hotels in Burghausen wurden am 13.03.2005 mehrere Feuerwehrdienstleistende, darunter auch im Atemschutz befindliche Atemschutzgeräteträger, verletzt. Oliver Rogozarski von der Feuerwehr Burghausen stellt in einer kurzen Zusammenfassung die Geschehnisse dar. Weitergehende Informationen und Bilder gibt es auf der Internetseite der Feuerwehr Burghausen unter www.feuerwehr-burghausen.de.

Bericht:

Beim ersten Innenangriff wurden 2 Trupps unter PA und vollständiger Schutzkleidung eingesetzt. Sie erkundeten 1.OG. Zur Brandbekämpfung und Sicherung nach außen wurde ein C-Rohr eingesetzt. Ein Trupp ging aus dem Gebäude, nach dem im 1.OG kein Brand mehr festzustellen war. Der zweite Trupp erkundete darauf hin den Keller. Während der Erkundung im Keller hörte der eingesetzte Trupp ein pfeifendes Geräusch und trat sofort den Rückzug an. Kurze Zeit später folgten zwei Explosionen, die den Trupp und Kameraden vor dem Eingang des Gebäudes verletzten.

Der Trupp konnte das Gebäude selbständig verlassen und wurde gleich dem anwesenden Rettungsdienst übergeben. Die Verletzungen der Trupps waren, wie sich im nach hinein zum Glück feststellte, nur leichter Art. (Verbrennungen 1. und 2. Grades, Prellungen durch die Stürze, Schock, Rauchvergiftungen durch verrutschte Atemschutzmasken, Schnittverletzungen im Gesicht der Kameraden vor dem Eingang, die die Überdruckbelüftung aufbauten)

Siehe Bilder von der eingesetzten Schutzkleidung, besonders Brandschutzhaube!!!

Nach diesen zwei Explosionen durfte das Gebäude nicht mehr betreten werden, da jetzt feststand, dass die Gaszufuhr nicht abgestellt werden konnte. Es wurden umliegende Feuerwehren alarmiert um genügend Atemschutzgeräteträger an der Einsatzstelle zu haben. Nach dem die Feuerwehren und die Kreisbrandinspektion eingetroffen sind, wurde ein Einsatzabschnitt „Atemschutzüberwachung“ aufgebaut. Diese wurde von den Kameraden der Feuerwehr Burgkirchen geleitet und überwacht. Diese Vorgehensweise hat sich absolut an dieser Einsatzstelle bewährt.

Für die eingesetzten A-Trupps wurde ein aufblasbares Zelt eingesetzt, in dem man sich aufhalten und aufwärmen konnte.

Über die Zahl der eingesetzten Atemschutztrupps habe ich im Moment keine Angaben, aber es waren eine ganze Menge, da auch die österreichischen Kameraden zur Unterstützung alarmiert worden sind. Nach dem ersten F/O breitete sich der Brand auf das Treppenhaus und 1.OG aus. Kurze Zeit später folgten weitere F/O und entzündeten das EG komplett. In diesen Minuten konnte nur ein massiver Außenangriff durchgeführt werden, da die Gaszufuhr noch immer nicht abgestellt worden war. Bei diesen Arbeiten zogen sich einige Kameraden leider auch eine leichte Rauchgasvergiftung zu.

Nach dem das Gas abgestellt worden ist und die gemessene Gaskonzentration unter der UEG war, konnte das Gebäude unter PA betreten werden. Jetzt sah man das ganze Ausmaß der Zerstörung, ein korrektes Vorgehen nach FwDV 7 war stellenweise gar nicht mehr möglich, z.B. tiefste Gangart konnte nicht richtig gemacht werden da Teile der Holzdecke und der Fehlböden runter gefallen sind. Dabei war die Verletzungsgefahr durch herausstehende Nägel der Konstruktion sehr groß.

Was auch noch erwähnt werden muss, sind die zahlreich zerstören B und C-Schläuche durch die herumliegenden Glassplitter. Der Einsatz der Wärmebildkamera war goldwert, da versteckte Glutnester damit gefunden worden sind.

Der Einsatz endete am Montagabend gegen 23:00 Uhr.

Bilder zum Einsatz












Das Copyright sämtlicher Bilder liegt bei der Freiwilligen Feuerwehr Burghausen.



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