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Einsatzberichte

Freilassing, 04.03.2006:
 
Großbrand in Industriegebiet - Atemschutzsammelstelle in Betrieb

In den frühen Morgenstunden des 04.03.2006 kam es in Freilassing zu einem Großbrand, dem eine ehemalige Industriehalle und mehrere PKW zum Opfer fielen. Unter teils sehr gefährlichen Umständen wurde über 40 Trupps unter Atemschutz eingesetzt.

Informationen zum Einsatzverlauf sind über die untenstehenden Links abrufbar.

Dieser Bericht befasst sich mit dem Aufbau und dem Betrieb der Atemschutzsammelstelle mitsamt ihrer Infrastruktur und Logistik. Unter dem Bericht befinden sich einige Bilder zu Veranschaulichung.

Da bereits nach sehr kurzer Zeit klar war, dass bei diesem Einsatz ein nicht unerheblicher Bedarf an Atemschutzgeräteträgern bestand, entschloss sich der Einsatzleiter bereits in der Anfangsphase des Einsatzes eine Atemschutzsammelstelle einzurichten.

Auf einem nahe gelegenen Parkplatz wurde mit dem Aufbau der Atemschutzsammelstelle und dem entsprechenden Umfeld begonnen. Das Schnelleinsatzzelt der Feuerwehr Freilassing bildete den Anfang. Im Zelt wurden, wie bereits bei vorhergehenden Einsätzen, Bierzelttische als "Theke" aufgestellt. Auf diesen Tischen konnten im Einsatzverlauf die Geräteträger registriert und die entsprechenden Atemschutzgeräte an die Einsatzkräfte ausgegeben werden.

Neben dem Sammelstellenzelt wurde ein weiteres Schnelleinsatzzelt, ein Zelt des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), errichtet. Dieses Zelt diente im Einsatzverlauf als Aufenthaltsraum für die auf Bereitschaft stehenden Atemschutzgeräteträger sowie als trockener Regenerationsraum für aus dem Einsatz zurückkehrende Feuerwehrdienstleistende und THW-Helfer. Durch das BRK und die Feuerwehr Freilassing wurden in diesem Zelt Kalt- wie auch Heißgetränke angeboten. Auch die medizinische Betreuung der eingesetzten Kräfte war in diesem Zelt durch das BRK und den Kreisfeuerwehrarzt sichergestellt.

In einem dritten Zelt hatte man die Möglichkeit, Atemschutzgeräte, Atemschutzmasken, Atemluftflaschen und diverses Zubehör zu lagern.

Für die Versorgung der Atemschutzsammelstelle wurde ein Shuttle-Service mit dem Versorgungs-LKW der Feuerwehr Freilassing eingerichtet. Aus der Atemschutzwerkstatt im nahe gelegenen Feuerwehrgerätehaus, die durch einen Atemschutzgerätewart besetzt war, konnten so weitere Gerätschaften zur Einsatzstelle transportiert werden. Vor allem das Befüllen der leeren Atemluftflaschen konnte durch die Atemschutzwerkstatt schnell erledigt werden. Da nicht abzusehen war, ob die Füll-Kapazitäten der Freilassinger Atemschutzwerkstatt ausreichen, wurden die Kapazitäten der Feuerwehren Laufen, Ainring und Salzburg vorab abgeklärt, kamen jedoch nicht mehr zum Einsatz.

Besonders bewährt hat sich bei diesem Einsatz das Registrierungssystem (siehe unter Downloads "Atemschutzsammelstelle") der Atemschutzsammelstelle der Feuerwehr Freilassing. Jeder frische Trupp wurde mit einer laufenden Nummer versehen, die zugleich als Funkrufname genutzt wurde. Besonders unter dem Gesichtspunkt, dass Atemschutzgeräteträger aus vielen verschiedenen Feuerwehren zum Einsatz kamen, die wiederum "fremden" Gruppenführern unterstellt waren, war so ein einwandfrei zuordenbarer und übersichtlicher Funkverkehr möglich. Weiters hatte das Sammelstellenpersonal jederzeit einen Überblick über eingesetzte und bereitstehende Kräfte unter Atemschutz. Nachforderungen konnten so frühzeitig in die Wege geleitet werden.

Auch die erstmals durchgeführte Kennzeichnung des Leiters der Atemschutzsammelstelle mit einer Abschnittsführerweste erleichterte die Arbeit an der Atemschutzsammelstelle sehr, da die anrückenden Geräteträger sofort einen erkennbaren Ansprechpartner hatten.

Die umfangreiche Atemschutzausstattung des Freilassinger Tanklöschfahrzeuges (gehört zum zweiten Abmarsch) hat sich bei diesem Einsatz bewährt. Sowohl der Koffer mit den benötigten Utensilien zum Betrieb der Atemschutzsammelstelle, als auch eine große Anzahl an Reserveflaschen und Atemschutzgeräten stellen eine wichtige Basis für die Errichtung der Sammelstelle dar.

Der Betrieb der Sammelstelle erfolgte durch vier Atemschutzgerätewarte, die sich wie folgt aufteilten:

- Abschnittsleiter Atemschutzsammelstelle
- Registrierung frischer und rückkehrender Trupps
- Materialverwaltung, Materialinstandsetzung und Materialbereitstellung
- Atemschutzwerkstatt

Insgesamt wurden bei diesem Einsatz 34 Trupps unter Atemschutz eingesetzt. Weitere 9 Trupps standen auf Bereitschaft.

Weitere Links zu diesem Einsatz:

Feuerwehr Freilassing

Bilder zum Einatz:


Von links nach rechts:
Sammelstellenzelt
Aufenthaltszelt
Materialzelt


Registrierung der Atemschutzgeräteträger mit
Ausgabe und Zuteilung der entsprechenden Nummernmarken


Aufenthaltszelt für bereitstehende und
bereits eingesetzte Atemschutzgeräteträger


Lagerung von Atemschutzgeräten, Masken,
Atemluftflaschen und Zubehör im Materialzelt


Abschnittsleiter als Ansprechpartner für
anrückende und rückkehrende Einsatzkräfte


Ablegen des Atemschutzgerätes im Sammelstellenzelt

 



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